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Einmal die Luft der großen Filmwelt schnuppern!
Als Kleindarsteller, Komparse oder Statist ist dies ganz einfach.

Da praktisch für jeden Film diese Art von Darsteller gesucht werden, hat man also entsprechend gute Chancen, regelmäßig als Kleindarsteller, Komparse oder Statist in Aktion treten zu können.

Was sollte man als Kleindarsteller, Komparse oder Statist an Voraussetzungen mitbringen?

Eine Schauspielausbildung benötigt man nicht, möchte man sich als Komparse oder Statist etwas dazuverdienen. Der Spaß an der Sache und das Sammeln von Erfahrungen im Filmgeschäft sollte im Vordergrund stehen.

Womit man in jedem Fall rechnen muss ist, dass man sehr viel Zeit mit Warten verbringt. Mitunter wartet man stundenlang, nur um dann an einem wenige Minuten in Anspruch nehmenden Take teilzunehmen. Trotz Warterei darf man also nicht die Geduld oder seine gute Laune verlieren.

Was sind die Verdienstmöglichkeiten und wo kann man sich bewerben?

An die Gage eines Schauspielers reicht man als Kleindarsteller, Komparse oder Statist natürlich nicht heran. Die Tagesgagen, die in der Branche üblich sind, liegen für bis zu 10 Stunden bei etwa 50 bis 270 Euro. Zuschläge sind unter Umständen möglich.

Beispielsweise dann, wenn nachts gearbeitet wird, man Überstunden macht, man sich nackt vor der Kamera zeigt o.ä. Tätigkeiten, die über die üblichen Aufgaben eines Kleindarstellers, Komparsen oder Statisten hinausgehen.

Hinzu kommt, dass man die Spesen meist nicht ersetzt bekommt. Wer also lange Anfahrtswege oder gar Übernachtungen am Produktionsort auf sich nehmen muss, sollte sich überlegen, ob sich diese Tätigkeit für ihn lohnt. Hier muss also die Leidenschaft für das Schnuppern von Filmluft schon sehr groß sein.

Wer in “Film- und Serienstädten” wie Berlin oder Köln wohnt, also in Städten, in denen sich die Filmbranche sehr konzentriert angesiedelt hat, und dementsprechend schnell am Drehort ist, für den kann es sich hingegen schon ungleich mehr lohnen, regelmäßig als Kleindarsteller, Komparse oder Statist aufzutreten.

Natürlich sollte man in jedem Fall pünktlich am Drehort erscheinen und auch auf eventuelle Wünsche der Produktion, was beispielsweise die Kleidung angeht, Rücksicht nehmen. Die Bezahlung erfolgt meist direkt vor Ort nach Ende der Dreharbeiten und wenn ein entsprechender Komparsenschein ausgefüllt wurde. Lange warten muss man also meist nicht auf sein Geld. Wie genau die Bezahlung gehandhabt wird, lässt sich aber auch im Vorfeld noch erfragen, wenn man hier genauere Informationen wünscht.

Wo werden Komparsen gesucht?

Wer sich für diese Tätigkeit interessiert, kann sich online an eine Kleindarsteller, Komparsen- und Statisten-Vermittlung wenden. Online kann auch direkt die Bewerbung ausgefüllt werden, um in die Kartei aufgenommen zu werden. Hierzu muss in der Regel ein Fragebogen ausgefüllt werden.

Auch Fotos werden benötigt, die hochgeladen werden können. Wann es letztlich zu einer Vermittlung kommt, lässt sich nicht voraussagen. Faktoren, die hier u.a. eine Rolle spielen, sind die Einsatzbereitschaft der Komparsen und Statisten und natürlich auch die Produktionsanfragen.

Durch die Produktion werden meist Anfragen gestellt und die Agentur wird daraufhin überprüfen, ob sich Komparsen und Statisten in ihrer Datenbank befinden, die auf das geforderte Profil passen. Ist dem so, wird der Komparse oder Statist kontaktiert und es kann zu einer Buchung kommen.

Besonders gute Chancen hat man natürlich, je flexibler man ist. Wenn man seine Tätigkeit am Filmset noch mit dem Hauptjob vereinbaren muss, wird es ungleich schwieriger, regelmäßig als Komparse oder Statist zu arbeiten, schließlich finden Drehs auch unter der Woche statt. Auch wer bereit ist mobil zu sein und in verschiedenen Städten arbeiten kann, erhöht natürlich seine Chancen, vermittelt zu werden.